Bibliothek

Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-9470 Sankt Paul im Lavanttal
Tel: + 43 - (0)4357 - 2019

Auf Bitten des Grafen Engelbert von Spanheim entsandte das schwäbische Reformkloster Hirsau 1091 Mönche für die Gründung eines Benediktinerklosters in St. Paul im Lavanttal. Sein Stiftungsgut sowie sein Skriptorium und seine Schule machten St. Paul bald zur bedeutendsten Kärntner Klostergründung des Mittelalters. Im 16. Jahrhundert erlebte das Stift unter Abt Hieronymus Marchstaller eine Blüte, dieser Abt war sehr baufreudig und errichtete das Kloster in seiner heutigen Form. 1787 löste Kaiser Josef II.

Benediktinerabtei Lambach

Adresse: 

Klosterplatz 1
A-4650 Lambach
Tel: + 43 - (0)7245 - 217 10

Das Kloster wurde 1056 von Bischof Adalbero von Würzburg gegründet und gehörte zum Gorzer Reformkreis. Schon früh wurde Lambach zu einem Zentrum der Benediktiner im Gebiet der Babenberger und so besiedelten 1089 Lambacher Mönche die babenbergische Gründung Melk.

Benediktinerabtei Michaelbeuern

Adresse: 

Michaelbeuern 1
A-5152 Michaelbeuern
Tel: + 43 - (0)6274 - 8116

Die Mönchszellen, die im 8. und 9. Jahrhundert bereits bestanden, lassen sich durch die schriftlich nachweisbare Weihe der Stiftskirche im Jahr 1072 konkret fassen. Im gleichen Jahr wurde ein dem Männerkloster angeschlossener Frauenkonvent ausgestattet. Eine Schule ist bereits im 13. Jahrhundert belegt. Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg gelang unter Abt Michael Trometer (1637-1676) eine Erneuerung des Klosters.

Benediktinerstift Altenburg

Adresse: 

Abt Placidus Much-Straße 1
A-3591 Altenburg
Tel: + 43 - (0)2982 - 3451

Im Jahr 1144 übergab die Gräfin Hildburg, die Witwe Gebhards von Poigen, das von ihr gestiftete Benediktinerkloster zu Altenburg dem Passauer Bischof, nachdem es von Mönchen aus St. Lambrecht besiedelt worden war. Die heute erhaltene barocke Klosteranlage entstand unter den Äbten Maurus Boxler und Placidus Much. 1940 wurde das Kloster beschlagnahmt und 1941 enteignet, der Abt verhaftet und der Konvent ausgewiesen. Ab 1945 waren Truppenteile der Sowjetarmee im Kloster untergebracht.

Benediktinerabtei Unsere Liebe Frau zu den Schotten

Adresse: 

Freyung 6
A-1010 Wien
Tel: + 43 - (0)1 - 534 98 0

Herzog Heinrich II. berief im Jahr 1155 iroschottische Mönche aus Regensburg nach Wien, deren Ära 1418 endete, als dem Kloster im Zuge der Melker Reform die Aufnahme von Einheimischen auferlegt wurde. Im 17. Jahrhundert erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters sowie der Neubau der Kirche. Das Stiftsgebäude präsentiert sich heute in der Gestalt des Um- und Ausbaus durch den Architekten Josef Kornhäusel in den Jahren 1826 bis 1832. Die Kirche erfuhr 1883 bis 1887 eine Umgestaltung durch Heinrich Ferstel.

Prämonstratenser Chorherrenstift Schlägl

Adresse: 

Schlägl 1
A-4160 Aigen im Mühlkreis
Tel: +43 - (0)7281 - 88010

Der Passauer Ministeriale Kalhoch von Falkeinstein gründete 1204 in Schlägl ein Zisterzienserkloster, das aber keinen Bestand hatte. Wann genau an seiner Stelle das Prämonstratenserkloster errichtet wurde, ist heute nicht mehr nachweisbar. Traditionell gilt 1218 als das Gründungsjahr - aufgrund einer zu diesem Jahr gefälschten Urkunde, die eine Abhängigkeit des Klosters zum ehemaligen Stift Mühlhausen in Böhmen festschrieb.

Prämonstratenser Chorherrenstift Geras

Adresse: 

Hauptstraße 1
A-2093 Geras
Tel: +43 - (0)2912 - 345

1153 wurde das Kloster Geras als Tochterkloster von Seelau (Želiv) durch Ekbert und Ulrich von Pernegg gegründet. Dem Chorherrenkloster unterstand das nahegelegene Chorfrauenkloster Pernegg, welches bis 1585 bestand und dann von Chorherren besiedelt wurde.
Ab 1625 erfolgte die barocke Erneuerung des Klosters. Abt Johannes Westhaus gilt als zweiter Gründer des Stiftes. Josef Munggenast und Paul Troger arbeiten am barocken Ausbau, nachdem ein Brand Anfang des 18. Jahrhhunderts die Stiftskirche zerstört hatte.

Augustiner Chorherrenstift Vorau

Adresse: 

A-8250 Vorau 1
Tel: +43 - (0)3337 - 23510

Vorau wurde 1163 von Markgraf Otakar III. von Steier in jenem Gebiet gegründet, das er von Graf Ekbert II. von Formach-Pitten geerbt hatte. Um den Ausbau des Landes voranzutreiben, übertrug er den ererbten Besitz dem Erzbischof von Salzburg für die Gründung eines Chorherrenklosters an einer bereits bestehenden St. Thomas-Kirche.

Augustiner Chorherrenstift Reichersberg

Adresse: 

Reichersberg 1
A-4981 Reichersberg am Inn
Tel: +43 - (0)7758 - 2313

Wernher von Reichersberg, verheiratet mit einer Schwester des Salzburger Erzbischofs Gebhard, einem Exponenten des Investiturstreits, wandelte nach dem frühen Tod seiner Familie seine Burg in ein Kloster für Chorherren um und unterstellte es seinem Schwager, dem Erzbischof von Salzburg. Der dritte Propst, Gerhoch von Reichersberg (1132-1169) war ein bedeutender Theologe, Schriftsteller und Kirchenpolitiker, reformierte das Kloster und gründete einen Konvent für Chorfrauen.

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