Archive

Der katholische Bund im Sack

Abegg-Stiftung

Im Jahr 1586 schlossen sich in der Schweiz die sieben katholisch gebliebenen Orte der Alten Eidgenossenschaft in einem Bund zusammen und verpflichteten sich, am alten Glauben festzuhalten. Der „katholische Bund“ wurde natürlich mit Brief und Siegel befestigt. Und für diese Urkunde hat man ein eigenes Leckersäckchen, geziert mit den Wappen der sieben Schweizer Orte, angefertigt - eine kleine, aber feine Rarität in der Geschichte der Archive.

Archiv-Performance

Stefanos Tsivopoulos, The Precarious Archive

Auf der diesjährigen Documenta, der großen Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Kassel, ist eine Archiv-Performance zu sehen, und zwar im Museum Fridericianum. Dieses wurde von der Documenta 14, die den Titel „Von Athen lernen“ trägt, dem Museum Moderner Kunst in Athen zur Verfügung gestellt, um Werke der klassischen Moderne und der zeitgenössischen Kunst in Griechenland zu zeigen.

Gemeinsam für die Zukunft arbeiten: Jahrestagung der Diözesan- und der Ordensarchive

Martin Kapferer, Jahrestagung der Diözesanarchive und der Ordensarchive 2017

ArchivarInnen sind nicht nur Spezialisten der Vergangenheit, sie sind vor allem ZukunftsarbeiterInnen: Sie kümmern sich darum, dass von unseren heutigen Erfahrungen und Entscheidungen auch zukünftige Generationen wissen und profitieren können. Wie wichtig das ist, aber auch mit welchen großen Herausforderungen verbunden, darüber sprachen die kirchlichen ArchivarInnen Österreichs bei ihrer Jahrestagung von 12. bis 14. Juni 2017 in Innsbruck - vor der herrlichen Bergkulisse Tirols:

Kategorien: 

Informationsfreiheit - Archivtag 2017

Informationsfreiheit - Archivtag 2017

Mit der Anpassung des Datenschutzgesetzes an EU-Richtlinien, die auch große Auswirkungen auf Datenschutzfragen der Kirche hat, ist Informationsfreiheit wieder ein heftig diskutiertes Thema geworden. Besonders die Zugänglichkeit von Daten im Internet ist eine brisante Frage. Mit der Abwägung zwischen Information und Datenfreigabe einerseits und rechtlichem Schutz von Betroffenen andererseits sind auch die Archive beschäftigt.

200 Jahre Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde

http://www.archiv-ikg-wien.at

Im Jahr 1816 beschlossen Vertreter der jüdischen Gemeinde in Wien, alle Aktenstücke (Patente, kaiserliche Erlässe und Verordnungen, welche die Rechte und Pflichten der ortsansässigen Juden regelten) zu sammeln und aufzubewahren. Es dauerte aber noch weitere dreißig Jahre bis sich das Archiv „institutionalisierte“.

Kategorien: 
Farbbalken