Nachrichten aus den Orden

Archive stellen sich vor: Das Archiv der Grazer Schulschwestern

 Abb. 1: Provinzialat Graz 2019; v.l.n.r.: Provinzrätin Sr. Carina Klammer, Provinzsekretärin Doris Mayr, Archivarin Susanne Barabas, Provinzoberin Sr. Sonja Dolesch

Das Archiv der Österreichischen Provinz ist ein relativ „junges“ und mit seinen ca. 100 Laufmetern ein vergleichsweise kleines Archiv. Die Österreichische Provinz der Franziskanerinnen v.d.U.E. in ihrer heutigen Form entstand 1929, als die Kongregation in drei Provinzen (Brasilien, Montenegro, Österreich) geteilt wurden. Die Bestände reichen aber bis in das Gründungsjahr 1843 durch Antonia Lampel zurück.

Ordensgeschichte musikalisch erleben

Musical Pater Jordan

So unverhofft ein Musical…So unverhofft hätte ich mir die Erfüllung eines Nebensatzes nie im Leben vorgestellt. Es war bei einem Pfarrcafe in St. Michael im Frühjahr 2017. Wir erzählten unseren Gästen von den weltweit geplanten Veranstaltungen zum salvatorianischen Jubiläumsjahr, denn unser Gründer, Pater Franziskus Jordan, hat bei seinen wichtigsten Lebensdaten die Ziffer 8. So feierten wir 2018 seinen 170. Geburtstag, 140 Jahre Priesterweihe und den 100. Todestag.

Kunstschätze gehen online

Kunstschätze gehen online

Die Kunstsammlungen des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg sind nun auch im Internet zu besichtigen. Im Dezember 2018 wurde mit einem innovativen Projekt gestartet, die Kunstobjekte sowohl der Forschung wie auch der interessierten Öffentlichkeit online zur Verfügung stellen. Es sind bereits über 500 Werke aus neun Sammlungsbereichen im Netz zu erkunden, diese sind: Gotische Skulptur, Gotische Tafelbilder, Renaissance, Barock, Klosterneuburg im Bild, Kunst des 19. Jh., Sammlung Sammer (Kunstsammlung des Wiener Theologen Alfred Sammer 1942–2010) und die Galerie der Moderne.

Ein neuer Fund in den Sammlungen des Stifts Göttweig: Abt Gottfried Bessel und seine Briefe über die „Würzburger Lügensteine“

In der jüngsten Ausgabe des „Göttweiger“ (Nr. 1/2019) berichtet Mag. Bernhard Rameder, Kustos der Stiftssammlungen in Göttweig, von einem interessanten Fund: Mag. Rameder und sein Team haben im Briefnachlass des Abtes Gottfried Bessel (reg. 1714–1749) einige bemerkenswerte Briefe gefunden, die belegen, dass einer der bedeutendsten naturwissenschaftlichen Fälschungsskandale des 18. Jahrhunderts sogar in Göttweig Spuren hinterlassen hat. Mag. Rameder hat uns seinen Text dankenswerter Weise für unsere Website zur Verfügung gestellt.

Archive stellen sich vor: Das Archiv des Schottenstifts

Im geschäftigen Zentrum Wiens, in unmittelbarer Nähe zur Universität Wien und zu zahlreichen Banken, Geschäften und Ministerien stellt das Schottenstift mit seinen Innenhöfen eine grüne Oase der Ruhe dar. Es blickt auf eine lange Tradition zurück, steht seine Gründung doch in engem Zusammenhang mit der Erhebung Österreichs zum souveränen Herzogtum im Jahr 1156. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass die ältesten Stücke im Stiftsarchiv aus dem 12. Jahrhundert stammen.

Musikarchiv Stift Heiligenkreuz

Im klösterlichen Alltag spielt Musik eine beträchtliche Rolle. Es vergeht kein Tag, an dem wir hier im Kloster nicht mit Musik in Berührung kommen. Besonderes Augenmerk legen und legten die stiftlichen Musiker auf die musikalische Gestaltung der täglich gefeierten heiligen Messe. Gregorianischer Choral wechselt mit Volksgesang und mehrstimmigen Orchestermessen.

Neuerscheinungen zum 800 Jahres-Jubiläum des Stifts Schlägl

Das Prämonstratenser-Chorherrenstift Schlägl feiert sein 800-Jahres Jubiläum mit einem neuen Buch zur Stiftsgeschichte und mit einer Musik-CD.

Das Buch haben Dr. Petrus A. Bayer OPraem., Archivar und Bibliothekar im Stift Schlägl und Prof. DDr. Ulrich G. Leinsle OPraem, Präses der Historischen Kommission des Prämonstratenserordens, Stift Schlägl verfasst.

Petrus A. Bayer, Ulrich G. Leinsle (Hg.): Stift Schlägl. Beiträge zur Geschichte und Kultur. Wagner Verlag 2019

Ostergrab von Stift Heiligenkreuz - Belebung der mittelalterlichen Tradition

Ostergrab Stift Heiligenkreuz

Sie waren schon fast verschwunden, doch seit einigen Jahren erleben sie eine Renaissance: Heilige Gräber haben zu Ostern in Österreich eine lange Tradition. Vor allem im Westen gibt es eine Fülle an Kirchen, die ein solches Ostergrab ins Zentrum ihrer Feierlichkeiten rücken. Ostergräber lassen sich bis ins späte Mittelalter zurückverfolgen. Sie wollen uns das Leiden Christi, seine Grabesruhe und seine Auferstehung in eindrucksvollen Bildern näherbringen.

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