Nachrichten aus den Orden

Harald R. Ehrl CanReg. neuer Kustos in St. Florian

In der jüngsten Ausgabe des Magazins des Stiftes St. Florian (FLORinside Nr. 17, 2018) stellt sich Harald R. Ehrl CanReg. als neuer Kustos seines Hauses vor. Im Kapitelrat war beraten worden, wer die Nachfolge des verstorbenen Karl Rehberger antreten und die Sorge für Archiv, Bibliothek und Kunstsammlungen übernehmen sollte. Die Kapitelräte betrauten ihren Mitbruder Harald R. Ehrl mit dieser Aufgabe.

Steuern für die Abtwahl - und wie man sie vermied

Der Archivar und Sammlungskustos des Stiftes Zwettl, Andreas Gamerith, stößt bei der Inventarisierung des kulturellen Erbes in seinem Haus immer wieder auf Besonderheiten. Jüngst entdeckte er ein Schriftstück, das eine „Anleitung zum Fälschen des Inventars für die Abtwahl 1776“ enthält.

Was tun, wenns brennt?

Das größte Unglück in einem Archiv oder einer Bibliothek ist nicht ein eingetretener Notfall wie ein Brand oder ein Wasserrohrbruch, sondern chaotisches oder verspätetes Handeln der Verantwortlichen in einer solchen Notsituation. Das schreibt Larissa Rasinger, Mitarbeiterin im Archiv des Schottenstifts, in einem eben erschienen Artikel in den Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden.

900 Jahre alter Schatz in der Wiener Malteserkirche entdeckt

„Zu Beginn des 14.Jahrhunderts errichtet, überdauerte das gotische Dachwerk der Malteserkirche 700 Jahre lang unbemerkt alle Stadtbrände, Kriegsereignisse und Bautätigkeiten im Zentrum von Wien. Hanna A. Liebich (Bundesdenkmalamt) und Michael Grabner (Universität für Bodenkultur) berichten von seiner Entdeckung“, und zwar in der Zeitschrift „Die Malteser - Der Sourveräne Malteser-Ritter-Orden und seine Werke in Österreich“, Ausgabe 1/2018.

Abschied von Maria Kirchental

Die Zeitschrift der Herz-Jesu-Missionare „Kontakte“ berichtet in der Ausgabe vom April 2018 über die Niederlassung des Ordens an der Wallfahrtskirche Maria Kirchental (im Salzburger Pinzgau). Anlässlich des Weggangs des dortigen Kirchenrektors P. Karl Unger wird dessen Bemühen um die Erhaltung dieses wichtigen österreichischen Kulturdenkmals gewürdigt:

Barockes Gewächshaus wird Veranstaltungsraum

Feigenhaus, Stift Kremsmünster

Es bietet Platz für fast 300 Personen, aber eine Heizung hat es nicht: Das Feigenhaus im Klostergarten von Kremsmünster wurde restauriert und kann von Veranstaltern gemietet werden. Für Konzerte und Lesungen im Sommer bietet diese gartenbauarchitektonische Besonderheit – es ist eines der ältesten Formen eines Gewächshauses – den idealen Rahmen.

Bemerkenswerte Funde im Depot

Bei den Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Wien haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte viele Dinge in den Depoträumen angesammelt. Fein säuberlich verwahrt erzählen sie von ehemaligen Standorten und Werken der Schwesterngemeinschaft. Bei der genauen Durchsicht und der Bestandsaufnahme durch das Referat für die Kulturgüter der Orden sind bemerkenswerte Architektur- und Dekorationszeichnungen zum Vorschein gekommen, die aus dem ehemaligen Maleratelier stammen und dem Architekten Franz Schmoranz (1845-1892) zugeschrieben werden können.

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