Österreichischer Museumsbund sucht Artikel über religiöse Sammlungen

Die Zeitschrift des Österreichischen Museumsbundes, „neues museum“ wird ihre Sommerausgabe 2018 unter dem Titel „Das interreligiöse Museum“ herausbringen. Gesucht werden Artikel über religiöse Sammlungen. Noch bis 8. Jänner 2018 kann man Vorschläge für Beiträge machen. Der Call for Papers lautet so:
„Während sich viele Angehörige der Museumsgemeinschaft in einem säkularisierten Zeitalter wähnten, in dem Religion Privatsache ist, religiöse Traditionen und Bräuche im Museum studiert werden, erleben Glaube und Religion fast so etwas wie eine Renaissance. Religion spielt wieder eine Rolle, in den Medien, in den sozialen Foren – im Museum? Gerne sehen wir uns als Mittler zwischen Disziplinen und Kulturen, sind wir es auch im religiösen Dialog?
Ethnografische Objektbestände zu Glaube und Volksfrömmigkeit finden sich in vielen Museen. Inwiefern werden diese Sammlungen weitergeführt, ihre Gegenstände dialogfördernd eingesetzt? Ist Glaube überhaupt Thema für Museen? Und wie gehen Museen und Sammlungen, die einer Religion gewidmet sind, mit der zunehmenden Pluralität der Religionen um? Sehen sie sich als Auf- und Erklärer des Fremden und des Eigenen? Wie viele Perspektiven kann eine religiöse Erzählung haben? Wir suchen offene Worte und neue Fragestellungen, diskussionswürdige Projekte und Einblicke in religiöse Sammlungen.“
Es wäre schön, wenn auch viele Klöster und Orden ihre Sammlungen in diesem Heft vorstellen würden! Alle näheren Informationen im Anhang, siehe auch www.museumsbund.at.
  

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