Ordensgeschichte

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

Religiöse Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster

„Das Europainstitut für Cistercienserforschung veranstaltet am 17./18. Oktober 2017 im Stift Heiligenkreuz eine Tagung zur religiösen Volkskunde der österreichischen Prälatenklöster. Schwerpunkte der mehr als 10 Referate sind Seelsorge und Grundherrschaft der Stifte, sowie Aspekte von Zeremoniell, Repräsentation und Ökonomie. Alle Vorträge beziehen sich auf die Zeit von 1600 bis 1800.

Hier sind die geplanten Vorträge:

Reform oder Reformation? Tagung zum Reformationsjubiläum in St. Peter

Staupitz, Luther und Salzburg in den Jahren 1517–1524

Johannes Staupitz war Generaloberer der Augustiner Eremiten, als Martin Luther dort Mönch wurde. Staupitz wurde zu Luthers Lehrer, Beichtvater und väterlichem Freund - und blieb es bis zum Ende seines Lebens, das er als Abt der Benediktinerabtei St. Peter in Salzburg beschloss.

Der aufrechte Gang unterm Kreuz: Restituta-Dokumentation wieder eröffnet

Restituta-Dokumentation

Der seligen Sr. Restituta Kafka, die am 30. März 1943 hingerichtet worden war, widmen die Franziskanerinnen von der christlichen Liebe, genannt Hartmannschwestern, in Wien eine Dauerausstellung. Die sehenswerte Dokumentation wurde nach einer Übersiedlung und Neugestaltung am 24. Oktober 2016 wiedereröffnet.

Ordensgemeinschaften laden zu historischen Fachtagungen

In der Erzabtei von St. Peter widmet sich die Internationale Tagung Benediktiner als Päpste (19.-21. Oktober 2016) den benediktinisch geformten Mönchen, die zu Päpsten gewählt worden sind und die Geschicke der Christenheit an deren Spitze in Mittelalter und Neuzeit bestimmt haben. Welches Amtsverständnis hatten diese Mönchspäpste?

Neues aus der Babenbergerzeit

In seiner Hauptstadt Wien stiftete der Babenbergerherzog Heinrich II. 1155 mit ausdrücklicher Billigung seiner hochgestellten Gemahlin Theodora das Schottenkloster. Beide Stifter wurden in der Klosterkirche begraben. Die Stiftergruft nahm außerdem die gemeinsame Tochter Agnes auf, Königin von Ungarn und Herzogin von Kärnten. Heute liegen die Gebeine dieser drei Personen im steinernen Sarkophag eines Nischengrabes aus dem Jahre 1901. Die damals gesetzte Inschrift erinnert allerdings nur an Herzog Heinrich, nicht an die beiden Frauen.

Historiker der Bayerischen Benediktinerakademie tagten

Niederaltaich

Von 7.-9. Oktober 2016 fand in der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern die Jahrestagung 2016 der Historischen Sektion der Bayerischen Benediktinerakademie statt. Die Bayerische Benediktinerakademie ist „eine von den deutschsprachigen Benediktinerklöstern getragene Organisation zur Förderung von Wissenschaft und Kunst“ (http://benediktinerakademie.org/), die sich in vier fachliche Sektionen gliedert. Ihr Präsident ist seit 2015 der Erzabt von St. Peter in Salzburg, Dr. Korbinian Birnbacher OSB.

Benediktiner als Päpste

Mit dem Thema „Benediktiner als Päpste“ beschäftigen sich von 19.-21. Oktober 2016 international renommierte Historiker, Theologen und Kunsthistoriker. Die Tagung wird von Univ.-Prof. Dr. Andreas Sohn von der Universität Paris XIII – Sorbonne Paris Cité veranstaltet und organisiert. Veranstaltungsort ist der Romanische Saal von St. Peter.

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