Sammlungen

"Wir essen das Brot, aber wir leben vom Glanz".

Elisabethinenkirche Klagenfurt

Der Gurker Diözesanbischof (und designierter Bischof von St. Pölten) Alois Schwarz betonte am 14. Mai 2018 in einem Gottesdienst mit Vertretern kirchlicher und klösterlicher Museen die Bedeutung von Kunst und Kultur in der Kirche und im Leben der Gläubigen. Er zitierte in seiner Predigt aus einem Gedicht von HIlde Domin: „Wir essen das Brot, aber wir leben vom Glanz“. Der Bischof verwies darauf, dass die Besonderheit der Sakralräume und ihre spirituelle Ausstrahlung der Kultur - der Architektur und künstlerschischen Ausstattung - geschuldet sind.

Warnung vor unehrenhaftem Antiquitätenhandel

Leider kommt es immer wieder vor, dass Kontakte mit dem Kunst- und Antiquitätenhandel nicht so verlaufen, wie man sich das wünschen würde. Erst jüngst erhielten wir von einem Orden eine Warnung vor einem Kunsthändler, der Kontakt mit Klöstern aufnimmt, erzählt, er arbeite an einem Forschungsprojekt über Uhren, aber in Wahrheit an billigem Ankauf von historischen Uhren interessiert ist.

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Österreichischer Museumsbund sucht Artikel über religiöse Sammlungen

Die Zeitschrift des Österreichischen Museumsbundes, „neues museum“ wird ihre Sommerausgabe 2018 unter dem Titel „Das interreligiöse Museum“ herausbringen. Gesucht werden Artikel über religiöse Sammlungen. Noch bis 8. Jänner 2018 kann man Vorschläge für Beiträge machen. Der Call for Papers lautet so:

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Kunsthaus Marianna

Kunsthaus Marianna (Foto: Granatapfel. Das Magazin der Barmherzigen Brüder 12, 2016)

Das Kunsthaus Marianna der Klagenfurter Elisabethinen ist um eine Attraktion reicher: Im Oktober 2017 segnete Bischof Alois Schwarz den neuen Schauraum. Darin werden die Gewänder und Paramente aus dem Nachlass von Erzherzogin Maria Anna gezeigt, einer Tochter von Kaiser Maria Theresia und Wohltäterin der Elisabethinen in Klagenfurt. Zu sehen sind außerdem Werke aus der bedeutenden und sehr umfangreichen Porträtsammlung der Erzherzogin.

Kulturgut Ordensschleier

Sr. Beatrix Mayrhofer

Kulturgüter müssen nicht alt und kostbar sein, um in einem Museum gezeigt zu werden. Das beweist die Ausstellung Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes im Wien Museum. Zu sehen ist unter anderem der Schleier einer Ordensfrau, aber es ist nicht irgendein Schleier: Es ist der Schleier der Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs, Sr. Beatrix Mayrhofer.

Der heilige Leopold in Bamberg

Das Diözesanmuseum Bamberg zeigt ab 17. März 2016 eine Ausstellung über den heiligen Leopold. Die Ausstellung versucht, den Menschen Leopold in seiner Zeit zu verankern. Wäre er tatsächlich ausschließlich fromm und mildtätig gewesen, hätte er nicht 40 Jahre lang erfolgreich herrschen können. Klostergründungen waren zur Zeit Leopolds ein wichtiges Mittel der Regional- und Wirtschaftspolitik – neben den erhofften Auswirkungen auf das Seelenheil. Zwei heute noch bestehende Klöster wurden von Leopold III.

Schwanthalerstatue im Kloster entdeckt

Sr. Cordula war dem „Rieder Jesuskind“ schon immer sehr gewogen. Die kleine Statue wird im Konvent der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Ried aufbewahrt. Sr. Cordula Kreinecker ist Generaloberin der Gemeinschaft. Der Gedanke, dass es sich um eine Arbeit aus der Werkstätte der oberösterreichischen Bildhauerfamilie Schwanthaler handeln könnte, ließ sie nicht los.

Neues Kunstdepot der Kreuzschwestern Linz

Als die Mitarbeiterin des Kunstreferats der Diözese Linz, Frau Mag. Eva Voglhuber, vor über fünf Jahren gebeten wurde, ein Inventar der Kulturgüter der Kreuzschwestern in Linz zu erstellen, da ahnte man noch nicht, welche Schätze dabei zu Tage treten sollten. Das Inventar war 2011 fertig und wurde feierlich übergeben, wir berichteten.

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