Termine & Service

Thesenblätter-Sammlung erweckt Aufmerksamkeit

Das Kloster der Salesianerinnen am Rennweg in Wien beherbergt eine umfassende Sammlung barocker Thesenblätter, die wohl zu einer der bedeutendsten ihrer Art gehört. Thesenblätter waren in der Barockzeit gedruckte Ankündigungen gelehrter Dispute, meist die Verteidigung der Thesen eines Doktoranden. Sie waren mit oft sehr künstlerischen und eindrucksvollen Bildern geschmückt und wurden daher gerne als Dektorationsstücke gerahmt und aufgehängt.

Was tun, wenns brennt?

Das größte Unglück in einem Archiv oder einer Bibliothek ist nicht ein eingetretener Notfall wie ein Brand oder ein Wasserrohrbruch, sondern chaotisches oder verspätetes Handeln der Verantwortlichen in einer solchen Notsituation. Das schreibt Larissa Rasinger, Mitarbeiterin im Archiv des Schottenstifts, in einem eben erschienen Artikel in den Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden.

Theologische Fachliteratur abzugeben

Die Innsbrucker Jesuiten bieten Interessierten einen ausgesonderten Bestand ihrer Bibliothek an. Die Bücher wurden nach einer umfassenden Fusionierung von Teilbibliotheken als Dubletten ausgeschieden.
Es handelt sich vor allem um die Hausbibliothek des Canisianums, dessen Wirkungskreis im 20. Jahrhundert namhafte Theologen hervorgebracht hat. Der Bestand umfasst etwa 2.400 Bücher und repräsentiert eine typische Jesuiten-Bibliothek (Publikationsspanne 1880-1960) mit Schwerpunkt Dogmatik, Philosophie, Spritualität, Jesuitica; z.T. Liturgiewissenschaft, Exegese.

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Rückblick Praxistag „Inventarisierung und Digitalisierung von Kulturgut“

Am 7. Mai 2018 fand im Stift Lilienfeld in Niederösterreich ein Praxistag statt, der die Bestandsaufnahme von Kulturgütern zum Inhalt hatte. Dieser widmete sich speziell an Personen, die mit der Verwaltung von Kunstgütern in den Ordensniederlassungen betraut sind. Verantwortliche aus ganz Österreich kamen nach Lilienfeld.

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